*
Slider
blockHeaderEditIcon
Titel Kompr-Struempfe
blockHeaderEditIcon

Medizinische Kompressionsstrümpfe

Text Kompr-Str
blockHeaderEditIcon

Kompressionsstrümpfe und -bandagen

Venenprobleme sind keine Bagatelle. Ohne frühzeitige Diagnostik und Therapie schreiten die Veränderungen immer weiter fort - mit fatalen Konsequenzen.
 
Warum Kompression?

Die Kompressionstherapie hat ihren festen Platz in der Behandlung von Erkrankungen der Venen und der Lymphgefäße. Der von außen wirkende Druck unterstützt die Pumpwirkung der Wadenmuskulatur. Dadurch wird die gestörte Venenfunktion kompensiert und das Fortschreiten der krankhaften Veränderungen verhindert. Die Rückresorption von Gewebeflüssigkeit wird angekurbelt - Ödeme verschwinden oder bilden sich nicht mehr neu. Durch Verengung der geweiteten Venen können relativ insuffiziente Venenklappen ihre Ventilfunktion wieder erfüllen. Die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes nimmt zu. Damit verbessern sich die Fließeigenschaften; auch der Lymphabfluss funktioniert wieder besser.
 
Das Gewirk

Kompressionsstrümpfe werden in der Regel als Zweizugstrümpfe hergestellt. Zu diesem Zweck ist der Gummifaden in einer ganz besonderen Art verstrickt. Aufgrund der Zweizügigkeit, also der Ausdehnung in zwei Richtungen, ist schon beim Anziehen darauf zu achten, dass der Strumpf nicht in die Länge gezogen wird, sondern faltenfrei auf das Bein "abgerollt" wird.
 
Wicklung

Bei akutem Krankheitsgeschehen sind Kompressionsverbände angezeigt, zur Nachbehandlung und langfristigen Dauerkompression werden Kompressionsstrümpfe eingesetzt.
Bei der Wicklung als auch bei dem Kompressionsstrumpf muss der Kompressionsdruck von distal nach proximal abfallen. Bei einer Strumpfhose sollten im Knöchelbereich 100% im Kniebereich 70% und im Oberschenkelbereich noch 40% des Druckes vorhanden sein.
Kompressionsstrümpfe stehen heute in vielen modischen Farben zur Verfügung, spezielle Anziehhilfen erleichtern die Benutzung.
 
Kompressionsstrümpfe für den Arm

Nach Ausräumung axillärer Lymphknoten beim Brustkrebs entwickelt sich oft ein Lymphödem des Armes. Für die Kompressionstherapie sind Strümpfe beziehungsweise Ärmel, die vom Handgelenk bis zum Schultergelenk reichen, in allen Kompressionsklassen verfügbar. Vielfach begnügt man sich mit Kompressionsklasse II, da die Betroffenen den Armstrumpf dann allein anlegen können. Bei Ödematisierung des Handrückens und/oder der Finger kommt ein Armstrumpf mit angestricktem Handteil bzw. eine "überlappende" Kombination von Handschuh und Handteil mit Armstrumpf in Frage. Bei proximal ausgeprägtem Ödem wird ein Armstrumpf mit Schulterkappe und Haltegurt verordnet. Wegen der speziellen Indikationsstellung ist bei Armstrümpfen oft eine Maßanfertigung erforderlich.
 
Kompressionsstrümpfe für den Stumpf

Nach einer Gliedmaßen-Amputation macht vielen Patienten ein Stumpfödem zu schaffen. Um der Ödembildung vorzubeugen oder aufgetretene Ödeme zu beseitigen, sollte der Gliedmaßenstumpf mit einem Kompressions-Stumpfstrumpf der Kompressionsklasse I oder II versorgt werden. Auch in diesem Fall kommt man oft nur mit Maßanfertigung zurecht.
 
Narbenkompressionsbandagen

Bei flächigen Verbrennungs- oder Verbrühungsnekrosen ist die Gefahr überschießender Narbenbildung groß. Kontinuierlich ausgeübter Druck - je nach Anwendungsort zwischen 20 und 35 mmHg - trägt dazu bei, die Bildung hypertropher Narben oder Keloide einzudämmen oder zu verhindern. Auch nach plastischer Narbenkorrektur ist eine Kompressionstherapie angezeigt. Narbenkompressionsbandagen, kurz "Verbrennungsbandagen" genannt, gibt es für die verschiedensten Körperregionen. Sie werden praktisch immer nach Maß angefertigt.

Galerie Kompression
blockHeaderEditIcon

Oeffnungszeiten
blockHeaderEditIcon

Öffnungszeiten


Montag bis Freitag

von 09.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr


Samstag

von 09.00 bis 13.00 Uhr

Werkstatt Termine nach Vereinbarung

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail